Dyson DC45 Akku-Staubsauger

Akku-Staubsauger Dyson DC45

 

 Auch mein 2. Dyson überzeugt mich!!! Dyson DC45 Akku-Staubsauger

  [Beitrag enthält Werbung & meine Meinung] 

 

*** Der Kauf ***

Schon seit längerer Zeit liebäugelte ich mit einem modernen Akkustaubsauger.
Wie viele wissen, habe ich einen Perserkater Namens Balou, der mit seinem dichten und langen Fell ständiger Lieferant an Katzenhaaren auf meinen Böden und Möbeln ist.
Bisher habe ich ca. jeden zweiten Tag die komplette Wohnung gekehrt und die Möbel (Sofa, Stühle, etc.) mit einer Haarbürste enthaart.
Gerade für diese „Zwischendurchreinigung“ wollte ich mir einen Akkustaubsauger zulegen, da man beim Kehren einfach nicht so viel Staub und Haare wegbekommt wie beim Saugen.
Am Wochenende sauge ich dann ganz normal mit meinem Dyson DC23, den ich ja schon seit einigen Jahren besitze und mit dem ich sehr zufrieden bin.
Daher informierte ich mich im Internet über das Angebot an Akkustaubsaugern von den verschiedenen Herstellern.
Am meisten überzeugte mich der Akkustaubsauger DC45 von Dyson, weil ich mit meinem „großen“ Dyson schon so gute Erfahrungen gemacht habe. Trotzdem wälzte ich den Gedanken noch einige Zeit hin- und her, weil der Preis natürlich schon sehr hoch war.
Trotzdem bestellte ich mir den Sauger dann und bin sehr zufrieden damit.

Gekauft habe ich ihn bei Amazon für Euro 299,00, die
UVP von Dyson beträgt Euro 329,00.

*** Die Lieferung ***

Geliefert wurde der Sauger in einem ziemlich langen, flachen Karton.
Dieser war außen im typischen Dyson-Design gehalten:
Dunkle Farbe, viele Bilder und Texte in vielen Sprachen über das Gerät und seine Funktionen.
Wäre der Karton nicht etwas unhandlich, könnte man sich eine Bedienungsanleitung glatt sparen.
Im Inneren waren alle Teile des Staubsaugers ordentlich in Fächern des Kartons verpackt, so dass auch bei einem längeren Transport nichts passiert.
Die einzelnen Teile waren zusätzlich noch in Folie eingewickelt.
Insgesamt befanden sich folgende Teile in dem Karton:
- das Handgerät, also der eigentliche Staubsauger
- ein Akkupack
- ein Ladegerät
- ein Verlängerungsrohr, damit man im Stehen saugen kann
- eine Bodendüse mit zusätzlichem Elektroantrieb
- eine flache Fugendüse
- eine Kombidüse für Polster und Ähnliches.

Auf die einzelnen Teile gehe ich nachher noch mal genauer ein, auch für was man die einzelnen Düsen verwenden kann und wie man sie verwendet.
Man kann bei Dyson nämlich immer davon ausgehen, dass alles richtig toll durchdacht ist und man viele Funktionen entdecken kann!

*** Der Hersteller ***

Hergestellt wurde der Staubsauger von der Firma
Dyson GmbH
Verwaltung
Lichtstr. 43 b
50825 Köln
Tel. 0800 31 31 31 8
(kostenfreie Service-Nummer)
Fax 0180 5 33 97 33
infoline@dyson.de

Die Firma Dyson ist ja durch ihre Staubsauger, Ventilatoren und Handtrockner ziemlich bekannt, daher schreibe ich hier nicht mehr über die Firma.
Wer dazu weitere Informationen möchte, kann diese sehr gut auf der Homepage unter www.dyson.de finden.

*** Technische Daten ***

Die technischen Daten habe ich von der Dyson-Homepage kopiert:
Saugleistung: (konstant) 65 AW (8 Min) / 28 AW (20 Min)
Behältervolumen: 0,35 Liter
Abmessungen:
Breite x Höhe x Tiefe (in cm): 23,0 x 112,0 (mit Rohr) x 30,0 cm

Gewicht: 2.3 kg
Ich finde es wichtig hier noch die Ladezeit von ca. 5,5h zu erwähnen, bis der Akku wieder voll ist.

*** Die einzelnen Teile und Funktionen ***

Im folgenden Abschnitt möchte ich jeweils auf die einzelnen Komponenten und ihre Funktionen nähers eingehen.
Dazu schreibe ich jeweils erst einmal, was der Hersteller über sein Produkt schreibt und ergänze dann meine eigene Erfahrungen dazu.
 
### Das Handteil: 
Dieses Teil ist das Herzstück des Staubsaugers mit dem Motor, dem Schmutzbehälter und dem Akkupack.
Doch zuerst mal die Technik:

Das schreibt der Hersteller über die Technik:
Patentierte Root Cyclone™ Technologie für hohe konstante Saugkraft.
Meine Meinung dazu:
Dyson legt ja großen Wert darauf, dass sie aufgrund ihrer Zyklonabscheidung und ihrem beutellosen System keinen Saugkraftverlust an der Düse haben.
Ob das wirklich so ist und wie der Dyson-Staubsauger hier im Vergleich zu anderen Herstellern dasteht kann ich nicht sagen, weil mir da die Mess- und Vergleichsmöglichkeiten fehlen.

Was ich aber sagen kann ist, dass die Saugkraft des Saugers echt sehr hoch ist, da war ich am Anfang auch sehr überrascht, dass der Kleine so gut saugt.
Also wie Dyson das auch immer hin bekommen hat, es funktioniert jedenfalls!

Dyson Digitaler Motor:
Bis zu 3x schneller als herkömmliche Motoren.
Das Ergebnis: Der energieeffiziente kabellose Staubsauger.

Auch hierzu kann ich nur sagen, dass es funktioniert, wobei der Motor trotz seiner hohen Drehzahl ein angenehmes Geräusch hat. Den ganzen Sauger kann man als eher leise bezeichnen, eine Disziplin, in der Dyson ja bisher eher nicht so gut war. Doch dazu später mehr.
Sehr gut finde ich auch, dass der Sauger die komplette Laufzeit durch mit einer konstanten Geschwindigkeit läuft, er wird also gegen Ende der Akkuladung nicht immer langsamer. Eine Minute vor Schluss leuchtet die grüne LED am Handteil auf und wenn der Akku leer ist, geht er einfach aus.
Dann bekommt man ihn auch nicht mehr an, es besteht also keine Gefahr einer Tiefentladung.


Verbesserte Laufzeit:
Der DC45 verfügt über einen Nickel-Mangan-Cobalt Akku mit einer
Laufzeit von 20 Minuten mit konstant hoher Saugkraft. Auf Knopfdruck kann die MAX Stufe eingestellt werden mit 8 Minuten maximaler Saugkraft für starke Verschmutzungen.
Also dazu kann ich berichten, dass diese Zeiten im Betrieb sogar noch übertroffen werden, insgesamt hat man ca. eine halbe Stunde Zeit zum Saugen zur Verfügung. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass man den Sauger ja nicht immer an hat, ich kann also nicht sagen, wie lange jetzt ganz genau die Motorlaufzeit war, da man den Sauger ja immer abschaltet, wenn man von einem Zimmer in einen anderes geht, oder Stühle verschiebt, oder so was macht. Dabei hilft es auch, dass der Sauger keinen Schalter hat, mit dem er ein- und ausgeschaltet wird, sondern man muss den Einschalter, der sich im Handgriff befindet gedrückt halten, wenn man saugen möchte.
Lässt man den Schalter los, geht der Sauger sofort aus, was auch dabei hilft, den Sauger nicht unnütz laufen zu lassen.


Vielseitige Anwendung:
Der Schwerpunkt des Gerätes befindet sich am Handgriff für einfache Reinigung oben, unten und in Zwischenräumen.
Auch hier kann ich nur zustimmen, das Gerät ist ziemlich leicht, so dass man auch mal einen Küchenoberschrank oder ein Auto saugen kann ohne, dass einem gleich der Arm abfällt. Noch leichter ist der Sauger allerdings im Bodenbetrieb, weil sich ein Teil des Gewichtes über das Rohr und die Bodendüse auf dem Boden abstützt. Also beim Bodensaugen ist der Sauger in der Hand kaum schwerer als ein großer Netzsauger, bei dem man nur den Schlauch und die Düse in der Hand hält.
Behälterentleerung einfach per Knopfdruck!
Beutel- und Filterkauf entfallen!
Die Sache mit dem Beutel und Filterkauf sehe ich etwas differenzierter, weil es eigentlich kaum einen Akkustaubsauger mit Staubbeutel gibt, daher unterscheidet sich der Dyson hier nicht wirklich von seinen Konkurrenten. Bei den großen Saugern sieht das anders aus.

Was sehr gut funktioniert ist die Reinigung auf Knopfdruck, man geht einfach über einen Behälter (Abfalleimer, etc.), drückt den roten Entriegelungsknopf und schon fällt der aufgesaugte Schmutz unten raus. Dies kann man auch ziemlich zielgerichtet machen, so dass man auch bei einem kleineren Behälter nichts daneben wirft. Wenn man allerdings sehr viele Haare aufgesaugt hat kann es sein, dass der ganze Klumpen Harre nicht von selber ausfallen will und man kurz dran ziehen muss. Das finde ich aber nicht schlimm, weil man gut hinkommt. Dadurch, dass das Gerät auch ziemlich leicht ist, hat man dazu auch bequem eine Hand frei.

Ausgezeichnete Filtration:
Alle Dyson Staubsauger tragen das Gütesiegel der Britischen Allergie Stiftung (BAF) und des Schweizerischen Zentrums für Allergie, Haut und Asthma (aha!).
(Das aha! kommt nicht von mir, anscheinend kürzt sich das Institut so ab.
Da sag noch einer, die Schweizer hätten keinen Humor!)

Der Filter befindet sich in einer Kammer zwischen Staubbehälter und Motor. Diese lässt sich sehr einfach öffnen und dann kann man den Filter entnehmen. Auch die Reinigung funktioniert einwandfrei unter fließendem Wasser. Ich finde den Filter im Verhältnis zum Gerät sehr groß dimensioniert, daher habe ich eigentlich keine Probleme, dass er sich zu setzt und verstopft.
 
### Die Ladestation und Wandhalterung:
Besonders gut gefällt mir die Wandhalterung mit ihren pfiffigen Ideen, weil sich da das komplette Gerät neben dem Zubehör ganz toll verstauen lässt.
Die Wandhalterung besteht komplett aus Kunststoff und wird mit zwei Schrauben an der Wand befestigt. Ich habe die Wandhalterung direkt neben meine Klemmleiste für die Besen und Wischer befestigt, so dass ich jetzt ein „Putzeck“ in meinem Flur habe.
Dadurch ist der Sauger immer Griffbereit, aber trotzdem schön sauber aufgeräumt.
Die Halterung selber ist sehr gut durchdacht:
Im oberen Teil wird der Staubsauger befestigt, indem man den Akkupack in die Halterung einfährt, bis diese mit einem hörbaren Rasten verriegelt.
Zum Entnehmen schiebt man den Staubsauger einfach gegen eine Feder nach oben aus der Rasterung und klappt die Halterung nach vorne auf. Das Ganze ist so gut durchdacht, dass man den Sauger mit einer Hand schnappen kann und im Handumdrehen in der Hand hält.
Das gefällt mir wirklich ausgesprochen gut!

Oben an der Halterung besteht die Möglichkeit das Ladekabel in eine Führung einzurasten, sodass der Sauger automatisch auch mit dem Ladekabel verbunden wird, wenn man ihn in die Halterung steckt. Damit wird die Wandhalterung gleichzeitig zur Ladestation, was ich sehr praktisch finde.
Falls man allerdings in der Nähe der Wandhalterung keine Steckdose hat, kann man den Sauger auch irgendwo mit dem Ladekabel an einer Steckdose laden und erst nach dem Laden in die Wandhalterung stecken. Ich hatte allerdings Glück, dass sich in meinem „Putzeck“ auch eine Steckdose befindet, das Ladekabel ist mit ca. 1,5m nämlich nicht sonderlich lang!
Unten an der Wandhalterung befinden sich noch zwei Aufnahmen für Zubehörteile, hier stecken bei mir die Fugenbürste und die Polsterbürste.
 
### Die Elektrobürste mit Carbonfasern:
Neben dem Handteil halte ich die Elektrobürste für das wichtigste Teil des Staubsaugers, weil sie bei mir die meiste Arbeit verrichtet. Meistens setze ich den Dyson DC45 nämlich zum Bodensaugen ein.
Doch auch hier erst mal die Herstellerangaben:
Extrem feine, rotierende Carbonfasern wirken antistatisch und nehmen feinste Staubpartikel von glatten Bodenbelägen auf. Feste, rotierende Nylonborsten entfernen tief sitzenden Schmutz von Teppichböden.
100% mehr Motorleistung, um die Borsten tiefer und mit mehr Kraft durch den Teppichflor zu bewegen.
(* 100% mehr Motorleistung im Vergleich zur DC35 Elektrobürste.)
Dazu kann ich berichten, dass die Bürste wirklich sehr gut auf allen Hartböden saugt. Wir haben in unserer Wohnung keinen Teppichboden, daher kann ich dazu nichts sagen. Wenn ich aber mal eine Fußmatte absauge, klappt das auch sehr gut, ich gehe daher mal davon aus, dass die Bürste auch mit Teppichboden keine Probleme hat.
Etwas skeptisch war ich am Anfang eher, ob die Borsten einem Laminat wohl schaden würden, als der Sauger aber ankam und ich die Bürste auspackte, zerstreuten sich meine Bedenken: Die Borsten und Fasern sind sehr weich und machen keine Probleme bei meinen Böden (Laminat, Fliesen, PVC).
Wie alle drehenden Bürsten hat auch diese Bürste das Problem, dass sich Haare sehr gerne drum rumwickeln und sich mit der Zeit zu einem ansehnlichen Mop entwickeln. Auch hier haben die Dyson-Ingenieure mitgedacht und seitlich einen Verschluss an die Bürste konstruiert, damit man die komplette Walze einfach zum putzen entfernen kann. Dann lassen sich die Haare nämlich ganz einfach mit einem Messer wegschneiden, oder auch von Hand wegzupfen. Da sich die Bürste so einfach reinigen lässt, mache ich das immer nach jedem Saugvorgang, dann sammelt sich gar nicht so viel an und man ist im Handumdrehen fertig.
Die Elektrobürste hat bei mir mit fast keiner Schmutzart Probleme und saugt alles zuverlässig auf. Einzig mit Katzenstreu wird sie nicht so richtig fertig, das schiebt sie mehr in der Gegend rum und nimmt es nicht richtig auf. Daher wechsle ich um das Katzenkistchen rum immer auf die Fugendüse und sauge das Streu weg. Warum die Bodendüse das nicht kann, weiß ich nicht, ist aber nicht so schlimm, weil das ja nur an einer Stelle in der Wohnung ein Problem ist.
Sehr gut finde ich auch das Gelenk an der Verbindung zwischen Rohr und Bürste, damit lässt sich die Bürste wunderbar führen und man kommt in alle Ecken und Winkel.
Zur Höhe der Bürste muss ich noch sagen, dass sie in meinen Augen nicht niedriger oder flacher als eine herkömmliche Düse ist, ich komme mit dem Akku-Dyson also nicht unter Möbel, unter die ich mit dem Netz-Dyson auch nicht kommen würde.
 
### Die Fugendüse:
Die Fugendüse ähnelt den Fugendüsen, die ja fast jedem Staubsauger beiliegen, also einem flachen Stück Kunststoff mit abgeflachten Kanten und einem abgeschrägten Einlass an der Spitze. Damit kommt man sehr gut in Ritzen, allerdings nicht allzu weit.
Die Düse ist ca. 20cm lang, danach kommt dann entweder das Rohr oder das Handteil, was beides relativ dick ist. Also für tiefe Ritzen ist die Fugendüse nicht geeignet, für alles andere schon.
 
### Die Polsterdüse:
Ich nenne diese Düse immer so, obwohl sie eigentlich eher eine Universaldüse ist, die an sich aus zwei Düsen in einander besteht.
Zusätzlich zur inneren Kunststoffdüse kann man auf Knopfdruck nämlich noch einen Kranz aus Borsten außen rum runter lassen.
Ich benutze die Düse ohne Borsten immer zum Absaugen meiner Möbel (Couch, Stühle, etc.) und die Bürste mit heruntergelassenen Borsten für verwinkelte Sachen z.B. am Schreibtisch (Tastatur, etc) oder in der Küche (Brotschublade).
Offiziell heißt die Düse übrigens Kombi-Zubehördüse, eine Kombination aus Schmutz und Bürstendüse zum Entfernen von Staub aus Polstern, ich liege mit meiner Polsterdüse also gar nicht so schlecht!

*** Der Betrieb ***

Also insgesamt kann ich sagen, dass sich der Dyson Akkustaubsauger sehr gut und einfach bedienen lässt.
Nach der Entnahme aus der Wandhalterung bringt man die Bodendüse einfach auf den Boden, drückt den Einschalter und schon geht es los.
Dadurch, dass die Bodendüse zusätzlich noch mit Rollen ausgestattet ist, kann man den Staubsauger ganz einfach fortbewegen. Durch das Gelenk kommt man spielend auch in jeden Winkel, wo man hin möchte.
Da sich ein Teil des Gewichtes auf dem Boden aufstützt, kommt er mir auch gar nicht schwer vor und man kann gut eine komplette Akkuladung am Stück saugen.

Der Einschalter hat keine Verriegelung, man muss also die ganze Zeit auf dem Knopf bleiben, wenn man saugen möchte. Das hat Vorteile, man schaltet den Sauger so z.B. eher aus, wenn man ihn gerade nicht braucht, weil man ins nächste Zimmer geht, es hat aber auch Nachteile, mit der Zeit tut einem nämlich schon ziemlich der Finger weh vom vielen drücken.
Insgesamt sehe ich das aber als nicht so schlimm, weil es ja nur ein Staubsauger für Zwischendurch ist.
Im Betrieb ist der Sauger sogar ziemlich leise. Ich habe jetzt keinen Vergleich zu anderen Akku-Staubsaugern, aber ich finde das Geräusch angenehm und nicht so laut. Auch mein Kater hat vor dem Akku-Dyson weit weniger Angst als vor dem großen Staubsauger, wobei man insgesamt sagen muss, dass ich hier nicht verwöhnt bin, mein großer Dyson ist schon sehr laut!
Also ich bin zufrieden, eine Angabe in dB(A) kann ich allerdings nicht machen.

Wenn eine Akkuladung komplett verbraucht ist, dann geht der Sauger einfach aus, wie ich oben ja schon beschrieben habe.
Wenn man ihn dann in die Ladehalterung steckt (und diese eingesteckt ist *grins*), dann ist der Sauger nach etwas über 5 Stunden wieder voll und einsatzbereit.

*** Die Reinigung ***

Wo gehobelt wird, da fallen Späne und da ich meinen Staubsauger ja zum Aufsaugen von Staub und Schmutz benutze, sammelt sich in seinem Inneren zwangsläufig derselbe an.
Das Meiste fällt von selber raus, wenn man den Entriegelungsknopf betätigt und die Klappe nach unten aufschwingt. Bei größeren Haarballen kann es allerdings passieren, dass man noch kurz von Hand nachhelfen muss, das ist aber bei meinem großen Dyson genauso.
Leider lässt sich der komplette Schmutzbehälter nicht vom Gerät entfernen, wie das beim Großen möglich ist. Da nämlich auch hier immer ein wenig Staub haften bleibt, spüle ich den Behälter des großen Dysons hin und wieder unter fließendem Wasser aus und lasse ihn trocknen. Dies ist beim Akku-Staubsauger leider nicht möglich, daher fahre ich hier mit einem feuchten Tuch durch den Behälter, was auch ganz gut funktioniert. Besser hätte ich es allerdings gefunden, wenn sich der Behälter komplett entfernen ließe, aber die Dyson-Ingenieure, brauchen beim nächsten Mal ja auch noch was zum entwickeln!
Sehr gut finde ich auch den großen Filter vor dem Motor, der sich ganz einfach unter fließendem Wasser reinigen lässt. Also ich hatte noch nie Probleme, dass die Saugleistung nachlässt, weil sich der Filter verstopft hätte.

*** Die Bedienungsanleitung ***

Dem Staubsauger liegt auch eine Bedienungsanleitung im A4-Format bei, in der alles Wichtige beschrieben wird.
Sehr gut gefällt mir, dass die Bedienungsanleitung eher bebildert ist und auf lange Texte verzichtet.
Weniger gut finde ich, dass es keinen Teil für jede Sprache gibt, sondern immer alle Sprachen untereinander aufgeführt werden, was das ganze ein wenig unübersichtlich macht.
Aber es steht alles Wissenswerte drin und man kommt zurecht.

Da der Akku-Staubsauger DC45 so einfach und selbsterklärend in der Bedienung ist, braucht man eh fast keine Bedienungsanleitung.
Ich denke, sie ist vor allem hilfreich im Fehlerfalle, weil hier dann ganz genau erklärt ist, was los ist, wenn die LED z.B. nur noch blinkt.

*** Fazit ***

Also ich bin mit meinem Akku-Staubsauger DC45 von Dyson sehr zufrieden.
Bis auf den Preis von Euro 299,00, wo ich schon erst mal schlucken musste, bringt er echt in allen Disziplinen Topleistungen.
Besonders gut gefällt mir die hohe Saugkraft bei geringem Gewicht und Geräusch. Hier hat der „Kleine“ meinen großen Bodenstaubsauger von Dyson auf jeden Fall sehr entlastet, weil ich jetzt häufig alle Zimmer kurz mit dem Akku-Staubsauger sauge und nur am Wochenende den Großen hervor hole.
Dadurch, dass der Akku-Staubsauger so gut durchdacht ist, macht es auch einfach Spaß mit ihm zu arbeiten, alles passt perfekt zusammen und lässt sich mit wenigen Handgriffen umbauen, wen man mal keine Fläche zum Saugen hat, sondern in eine Ritze oder Schublade will.
Nach getaner Arbeit lässt er sich auf Knopfdruck ganz einfach entleeren und dann in der Wandhalterung, die bei mir gleichzeitig Ladestation ist wieder aufladen.

Ich habe den Dyson DC45 Akku-Staubsauger zusätzlich zu meinem großen Dyson DC23 Staubsauger gekauft.
Eigentlich wollte ich den Akku-Staubsauger nur als „Besenersatz“ verwenden, also für das kleine saugen zwischendurch.
Der Dyson DC45 Akku-Staubsauger übertraf jedoch meine Erwartungen völlig, die Saugkraft ist so enorm und die Laufzeit der Akkus länger als angenommen sodaß ich mit ihm nun öfters die komplette Wohnung sauge und meinen großen Dyson nur noch ab und zu verwende.


Ich finde das Saugen mit dem Akku-Sauger ist total angenehm und handlicher da kein störendes Kabel im Weg umgeht.
Auch zieht man kein Hauptteil des Saugers hinterher beim Saugvorgang wo dann hier und da mal wieder an einer Ecke stecken bleibt.
Daher finde ich dass der Dyson DC45 sich auch super als alleiniger Staubsauger eignen würde wenn man z.B. wie wir in einer
75qm-Wohnung lebt.
Um eine größere Fläche oder ein ganzes Haus zu saugen eignet er sich von der Akku-Leistung her allerdings nicht.

Ich bin nun also seit einer Weile stolze Besitzerin von zwei Dysons und möchte keinen der Beiden mehr missen.


Daher kann ich den Dyson DC45 jedem nur empfehlen!


Dyson DC45 Akku - Staubsauger
Dyson DC45 Akku - Staubsauger
 


 

 

 

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